1.500 Kilometer im neuen 2022 Audi RS3 - Viamontis Fazit

1.500 Kilometer im neuen 2022 Audi RS3 - Viamontis Fazit

Das neue Viamontis Giveaway Car im Test. Gewinne den brandneuen 2022 Audi RS3 als Limousine oder Sportback
Audi RS3 Limousine Test, Review, Fahrtbericht
Von 0 auf 100 km/h in nur 3,8 Sekunden, bis zu 290 km/h Top-Speed, RS Torque Splitter mit Drift Funktion, Semi-Slicks und spezifische RS-Fahrmodi befeuert von Audi’s legendärem 5-Zylinder Turbo Motor im Takt 1-2-4-5-3. 
Mit dem neuen RS3 präsentieren wir nicht nur ein beeindruckendes Auto an sich, sondern auch unser neues Giveaway Car, welches du mit dem Erwerb unserer Produkte gewinnen kannst und zwar so wie du ihn willst. Denn der oder die Gewinnerin unseres Audi RS3 Gewinnspiels wird tatsächlich das Auto zu 100% gestalten dürfen wie er/sie es möchte, genau wie unser VW Golf GTI Clubsport Gewinner Lennart, welcher seinen GTI im Oktober 2021 in Wolfsburg bei VW in der Autostadt abholen durfte. Weitere Informationen zum Gewinnspiel findest du unter dem Menüpunkt „Gewinnspiele“ und dann „Audi RS3“.
Bevor wir ein neues Auto vorstellen, steht selbstverständlich immer ein Foto- und Videoshooting an. Hierfür fahren wir am liebsten in die Berge, denn wie unser Firmenname es sagt finden wir, dass Autos und Bergstraßen bzw. Berge einfach die beeindruckendste Kombination sind. Wir staunten nicht schlecht welche Abenteuer wir mit dem neuen RS3 erlebt haben. Ob auf der Autobahn, der Bergstraße, der Eisfläche und dem mit 15cm hoch verschneitem Bergpass - wir haben das Auto auf Herz und Nieren für dich getestet. 
Der neue Audi RS 3 bietet Fahrdynamik auf höchstem Niveau und Bestwerte in seinem Segment. Nachdem wir damit 1.500 Kilometer in nur 3 Tagen zurückgelegt haben können wir dazu einiges sagen…
Mit dem 294 kW (400 PS) starken Fünfzylinder sorgt eine Ikone von Motor für rasante Beschleunigung bei hoch-emotionalem Sound. Natürlich hat das Auto einen OPF (Ottopartikelfilter) Jedoch hört man dennoch mehr als genug vom besonderen Charakter des Motors. Das Aggregat gibt nun 500 Nm Drehmoment ab und spricht noch schneller an - sagt nicht nur Audi, sondern können wir auch zu 100% bestätigen. Vor allem in den höheren Drehzahlbereichen ist deutlich mehr Kraft zu spüren als noch im Vorgänger. Damit ist man auf der Autobahn ganz vorne mit dabei.
Audi RS3 2022 Test Review Bericht Fazit
Optisch demonstriert der RS3 seine sportlichen Gene älterer Generationen sowie dem Audi Urquattro mit verbreiterter Karosserie, RS-Sportabgasanlage und Cockpitanzeigen wie im Motorsport. Geschmäcker sind für bekanntlich verschieden, wir finden das Auto optisch gerade im Vergleich zum Vorgänger deutlich aggressiver und reifer. Designelemente wie die Luftausströmer an den vorderen Kotflügeln sind unter anderem die absoluten Highlights des Außendesigns vom neuen Audi RS3.
„Mit der dritten Generation des Audi RS3 Sportback und der zweiten Generation der Audi RS 3 Limousine bieten wir alltagstaugliche Top-Sportler, die auf öffentlichen Straßen und Rundstrecken gleichermaßen begeistern“, sagt Sebastian Grams, Geschäftsführer der Audi Sport GmbH. „Sie bilden den Einstieg in unsere RS-Welt und mit dem Torque Splitter das Nonplusultra für herausragende Performance im Kompaktsegment.“
Das sind tatsächlich nicht nur Marketingslogans, sondern es ist Programm. Auch wenn manch ein Auto-Purist womöglich nicht so begeistert von all der Technik ist, die dieses Auto hat, muss man sagen, dass es eben diese Technik ist, die dafür sorgt beeindruckende Fahrperformance an den Tag zu legen und nahezu am laufenden Band für ein breites Grinsen sorgt.
Bestwerte bei Beschleunigung und Top-Speed: der 2.5 TFSI
Audi 5 Zylinder im Audi RS3 2022
Wie bereits erwähnt ist der Audi RS3 mit seinem Fünfzylinder-Hochleistungsmotor einzigartig in seinem Segment. Neunmal in Folge hat der 2.5 TFSI die Auszeichnung „International Engine of the Year“ gewonnen. „Engine of our hearts“ ist der 5-Zylinder ja ohne Zweifel, ein halber V10 wie manche zu sagen pflegen, der an Charakter und Besonderheit kaum zu überbieten ist. In der neuen Generation des Kompaktsportlers präsentiert sich das Aggregat nun durchzugsstärker als je zuvor. Die neuen RS 3-Modelle sprinten in 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h. (Wir haben das mal getestet und konnten mit Winterreifen auf feuchter Fahrbahn sogar eine 3,7 auf den Tacho von 0-100 zaubern. Beeindruckend. Abgeregelt liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h. Optional sind 280 km/h möglich. Mit RS‑Dynamikpaket und Keramikbremse beträgt der Top-Speed sogar 290 km/h. - Das sagt Audi, unser Auto hatte zum Glück das große Dynamikpaket und die Keramikbremse, welche wir dem Gewinner nahelegen zu bestellen. Da wir leider Winterreifen drauf hatten blieb der Highspeed-Versuch natürlich aus, bis zu den erlaubten 240 km/h pusht das Auto aber unermüdlich, sodass man bei längeren Autobahnfahrten das Gefühl bekommt, man könnte mit dem Gaspedal „Vorspulen“.
Ausschlaggebend dafür ist das auf 500 Nm gestiegene Drehmoment, das zwischen 2.250 und 5.600 Umdrehungen pro Minute anliegt. Das sind 20 Nm mehr als im Vorgänger. Damit beschleunigt der Audi RS3 aus niedrigen Drehzahlbereichen noch schneller. Die maximale Leistung von 294 kW (400 PS) steht früher als bisher bei 5.600 Umdrehungen zur Verfügung und erstreckt sich über ein breites Plateau bis 7.000 Umdrehungen pro Minute. Ein neues Motorsteuergerät sorgt zudem für eine schnellere Vernetzung aller Antriebskomponenten.
Die Power des Fünfzylinders bringt ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Straße – mit kurzen Schaltzeiten und sportlicherer Spreizung der Gänge. Die einzigartige Zündfolge 1‑2‑4‑5-3 des Motors und der damit verbundene unnachahmliche Sound machen das Fahrerlebnis noch emotionaler. Erstmals verfügt die Abgasanlage über eine vollvariable Klappensteuerung, die Zwischenstellungen ermöglicht und so die Soundcharakteristik noch breiter fächert. Sie lässt sich über das Fahrdynamiksystem Audi drive select anpassen. In den Modi dynamic und RS Performance öffnen die Klappen beispielsweise deutlich früher – die emotionalen Klanganteile sind noch ausgeprägter. Verstärkt wird der unverwechselbare Sound des Fünfzylinders mit der optionalen RS‑Sportabgasanlage.
Drift Modus - wie gut funktioniert das wirklich? Der Audi RS Torque Splitter im neuen RS3
Der neue Audi RS 3 ist das erste Audi-Modell mit serienmäßigem Torque Splitter. Der Torque Splitter erhöht bei sportlicher Fahrweise das Antriebsmoment auf das kurvenäußere Hinterrad mit der höheren Radlast, was die Neigung zum Untersteuern deutlich reduziert. In Linkskurven überträgt er das Antriebsmoment auf das rechte hintere Rad, in Rechtskurven auf das linke hintere Rad und beim Geradeausfahren auf beide Räder.
Die neue Technologie erlaubt laut Audi auch kontrollierte Drifts auf abgesperrten Strecken, indem der Torque Splitter die gesamte Power auf eines der hinteren Räder leitet – bis zu 1.750 Newtonmeter pro Rad sind möglich. Hierfür hat Audi einen spezifischen RS 3-Mode entwickelt: RS Torque Rear als Drift-Modus mit eigener Kennlinie für den Torque Splitter. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen und konnten auf der vereisten Rennstrecke der ÖAMTC Fahrtechnik in Saalfelden am Steinernen Meer mal alle Modi testen.
Ist das nun 100% Heckantrieb?
Audi RS3 Drift Mode Torque Rear
Nein, der Torque Rear Modus fühlt sich an als würden etwa 80% der Antriebskraft bzw. die Mehrheit der Power auf die Hinterachse geleitet werden. Somit lassen sich deutlich „andere“ Drifts als die bekannten Quattro-Drifts machen die als eine Mischung zwischen Allrad-Driften und Heckantrieb-Driften gesehen werden können. Dabei muss man sagen, dass sich das Auto auf rutschigem Untergrund wunderbar steuern lässt und der Modus seinem Namen und der Anpreisung grundsätzlich alle Ehre macht. Das Auto so zu behandeln wie einen heckangetriebenen M2 CS ist allerdings nicht zu empfehlen, da die Vorderachse immer noch angetrieben wird und dazu neigt, das Auto wieder gerade zu ziehen. Das ist an sich nicht schlimm, man muss nur damit rechnen und entsprechend anders umgehen.
Eine weitere Neuheit: Der RS Performance Mode speziell für die Rundstrecke. Dieser nutzt ein spezifisches Motor- und Getriebe-Setup und ist exakt auf die erstmals ab Werk optional erhältlichen Semi-Slick-Reifen abgestimmt. Der Torque Splitter sorgt hier für besonders längsdynamisch sportliches Fahren mit möglichst wenig Unter- und Übersteuern. Die Wahl der Modi erfolgt über das Fahrdynamiksystem Audi drive select, das zudem die Profile comfort, auto, dynamic, RS Individual und efficiency bietet.

Das RS-Sportfahrwerk und ein größerer Radsturz
Das serienmäßige RS-Sportfahrwerk wartet mit neu entwickelten, RS3-eigenen Dämpfern und RS‑spezifischem Ventilsystem auf. Die Ventile sorgen im Rahmen der Zug- und Druckstufen-Kennlinie für ein besonders sensitives Ansprechverhalten der Stoßdämpfer. Auf diese Weise reagiert die Dämpfung noch schneller und effektiver auf die jeweilige Fahrsituation. Optional ist das RS-Sportfahrwerk plus mit adaptiver Dämpferregelung bestellbar. Es passt jeden Dämpfer einzeln und permanent dem Straßenzustand, der Fahrsituation und dem im Audi drive select gewählten Modus an. Die drei Kennlinien komfortabel, ausgewogen und sportlich sorgen für eine deutlich erfahrbare Spreizung der Dämpfercharakteristik.
Audi RS3 Limousine 2022 Test Bericht Fazit
Für genauere Lenkansprache und erhöhte Seitenführungskraft sorgt der größere Radsturz, das heißt die Räder sind stärker zur Fahrbahn geneigt. Im Vergleich zum Audi A3 hat der neue RS3 knapp ein Grad mehr negativen Sturz an der Vorderachse. Um dies zu erreichen, wurden die Schwenklager modifiziert und die unteren Querlenker mit steiferen Lagern, Hilfsrahmen und Stabilisatoren ausgerüstet. An der Hinterachse kommt eine Vierlenker-Konstruktion mit separater Feder-Dämpfer-Anordnung, Hilfsrahmen und Rohrstabilisator zum Einsatz. Die gegenüber Audi A3 und Audi S3 steiferen Radträger nehmen die erhöhten Querkräfte auf, für die der Torque Splitter sorgt. Der negative Radsturz beträgt hier knapp ein halbes Grad mehr als beim A3. Die RS‑spezifisch abgestimmte Progressivlenkung variiert die Übersetzung abhängig vom Lenkwinkel – mit zunehmendem Lenkeinschlag wird die Übersetzung kleiner und die Lenkung direkter. Zudem unterstützt sie geschwindigkeitsabhängig und lässt sich über Audi drive select variieren. Das Setup der Federn und Dämpfer ist betont straff, die Karosserie liegt zehn Millimeter tiefer als beim S3 und 25 Millimeter tiefer als beim A3. Das Fahrwerk und das Feeling generell sind als beeindruckend ausgewogen zu bezeichnen, möchte man beispielsweise auf langen Autobahnfahrten weniger von den Fahrbahnunebenheiten mitbekommen und versetzt das Fahrwerk in Comfort, so gleitet das Auto in einer beeindruckenden Art auf Knopfdruck nahezu ohne gröbere Erschütterungen auch mit hohen Gewschwindigkeiten jenseits der 200 km/h über die Straße. Die Lenkung ist Audi-typisch leichgängig und gibt dennoch ein gutes Feedback und Gefühl, um präzise Fahren zu können. Wenn man es mal entspannt angehen möchte ist das Auto auch ohne Probleme mit einem Verbrauch von 7 bis 8 Litern normal fahrbar.
Ebenfalls neu im RS3 ist der modulare Fahrdynamikregler (mFDR). Das zentrale System erfasst die Daten aller querdynamisch relevanten Komponenten und sorgt so für ein präziseres und schnelleres Zusammenspiel. Der mFDR synchronisiert den Torque Splitter, die adaptiven Dämpfer und die radselektive Momentensteuerung zugunsten eines exakten Einlenk- und Fahrverhaltens. In Summe erhöht er die Agilität, besonders auf kurvenreichen Strecken.
Vortrieb ist gut - eine potente Verzögerung (Bremse) ist besser bzw. wichtig(er) Der neue RS3 kommt mit einer Sechskolben-Stahl- und Keramik-Bremsanlage:
Audi RS3 Keramikbremse
Serienmäßig halten größer dimensionierte und neu entwickelte Sechskolben-Stahlbremsen die Kraft des Fünfzylinders im Zaum. Optional gibt es eine Keramik-Bremsanlage in der Dimension 380 mal 38 mm an der Vorderachse mit speziell angepasster Pedalkennlinie des Bremskraftverstärkers. (Welche wir zwingend empfehlen!) Die High-Performance-Bremsanlage bringt nochmals zehn Kilogramm weniger auf die Waage als die Stahlbremse. Deren innenbelüftete und gelochte Scheiben messen 375 mal 36 mm vorn und 310 mal 22 mm hinten. Damit sind sie größer und standfester als im Vorgänger-Modell. Luftleitelemente verbessern die Abkühlzeit der Bremsen um 20 Prozent.
Spitzentemperaturen bei hoher Belastung werden bei gleichbleibendem Pedalgefühl schneller reduziert. Der Verschleiß der jeweils kupferfreien und um 15 Prozent vergrößerten Bremsbeläge verringert sich.
Wer sich für die Keramikbremse entscheidet, kann zwischen grauen, roten oder blauen Bremssätteln wählen. Wer die Stahlausführung bevorzugt, kann statt der schwarzen Sättel auch rote bestellen.
Expressiv und unverwechselbar: Exterieur und Licht
Audi RS3 Licht Rennflagge R S 3
Das Design des neuen Audi RS 32 ist noch dynamischer und kraftvoller als das des Vorgängers. An der Front prägen der breite RS-Stoßfänger, der neu gestaltete Singleframe mit markantem Wabengitter und die großen Lufteinlässe das expressive Erscheinungsbild des kompakten Sportlers.
Serienmäßig fährt der RS3 mit flachen, keilförmigen LED-Scheinwerfern und LED-Heckleuchten inklusive dynamischem Blinklicht vom Band. Optional gibt es Matrix LED-Scheinwerfer mit abgedunkelten Blenden, die in ihren äußeren, nach unten gezogenen Winkeln das digitale Tagfahrlicht zeichnen. Mit ihrem Pixelfeld von 3 x 5 LED-Segmenten sorgt es für einen unverwechselbaren Blick: Als dynamische Leaving- und Coming-Home-Inszenierung erscheint im linken Scheinwerfer eine Zielflagge, auf der Fahrerseite der RS 3‑Schriftzug. Beim Fahren leuchtet beidseitig die Zielflagge auf. (Ein wirklich amüsantes und cooles Feature, wie wir finden). Hinter den vorderen Radhäusern gibt es ein neues Designelement: einen auffälligen zusätzlichen Luftauslass. Unser Designhighlight! Neu gestaltet sind auch die Seitenschweller inklusive schwarzer Einleger, die in Kombination mit den ausgestellten Radhäusern zum ausdrucksstarken Look des neuen RS3 beitragen. Die Spur an der Vorderachse ist im Vergleich zum Vorgängermodell um 33 Millimeter verbreitert. An der Hinterachse sind es beim Sportback zehn Millimeter. Serienmäßig fährt der RS3 auf 19-Zoll-Gussrädern im 10-Ypsilon-Speichen-Design. Echtes Motorsport-Design repräsentieren die optional bestellbaren 5‑Ypsilon-Speichen mit RS-Branding. Auf Wunsch montiert Audi erstmals Performance-Semi-Slick-Reifen der Marke Pirelli P Zero „Trofeo R“. Den sportlichen Abschluss markieren der neu gestaltete RS-spezifische Heckstoßfänger mit dem integrierten Diffusor und die RS-Abgasanlage mit zwei großen ovalen Endrohren.
Die neuen Audi RS 3-Modelle sind RS-spezifisch in Kyalamigrün und Kemoragrau bestellbar. Erstmals lässt sich optional für die Limousine das Dach in der Kontrastfarbe Brillantschwarz ordern. Serienmäßig sind einzelne Exterieur-Umfänge, wie das Wabengitter im Singleframe in Schwarz gehalten – entweder in Matt oder Hochglanz. Auf Wunsch setzt das Optikpaket Aluminium an Frontstoßfänger, Diffusoreinsatz und Fensterleisten Akzente. Für einen noch sportlicheren Look gibt es die Einleger in den Seitenschwellern außerdem aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Gleiches gilt für die Spiegelkappen, den Heckklappenspoiler bei der Limousine sowie den Dachkantenspoiler beim Sportback.
Motorsport-Feeling: das Interieur
Audi RS3 Innenraum Grün
Auch im Innenraum betonen viele RS-spezifische Elemente die Sportlichkeit. Die Anzeigen erscheinen im 12,3 Zoll großen, serienmäßigen Audi virtual cockpit plus. Es zeigt die Drehzahl in Form eines Balkendiagramms an und stellt Leistung sowie Drehmoment in Prozentangaben dar. Neu ist die Anzeige der Drehzahl im RS-Runway-Design. Hier werden die Werte, grafisch ähnlich einer Flugzeug-Landebahn, in umgekehrter Richtung angezeigt – die Höchstdrehzahl im Vorder- und die niedrigste Drehzahl im Hintergrund. Darüber hinaus integriert das Audi virtual cockpit plus Anzeigen zu G-Kräften, Rundenzeiten und der Beschleunigung von 0‑100 km/h, 0-200 km/h, Viertelmeile und Achtelmeile.
Die RS-spezifische Schaltblitz-Anzeige im manuellen Getriebemodus skaliert die Drehzahl analog zum Motorsport von grün über gelb bis rot blinkend, um den idealen Zeitpunkt für den Gangwechsel anzuzeigen. Das 10,1 Zoll große Touch-Display integriert den sogenannten RS-Monitor, in dem die Temperaturen von Kühlmittel, Motor- und Getriebeöl sowie die Reifendrücke ablesbar sind. Erstmals für den Audi RS 32 ist zudem ein Head-up Display verfügbar, das neben der Schaltblitz-Anzeige relevante Informationen im direkten Sichtfeld des Fahrers auf die Windschutzscheibe projiziert.
Zum Motorsport-Feeling tragen außerdem der Carbon-Einleger in der Instrumententafel und RS-Sportsitze mit RS-Prägung und anthrazitfarbener Kontrastnaht bei. Optional erhältlich ist der Sitzbezug in Leder Feinnappa mit RS-Wabensteppung sowie schwarz glänzender, roter oder erstmals grüner Kontrastnaht. Passend dazu stehen RS-Designpakete in Rot und Grün zur Wahl. Sie beinhalten spezielle Fußmatten mit Kontrastnaht und RS-Stickung sowie Gurtbänder mit farbigen Rändern. Zum Designpaket plus gehören Sitzschultern in Rot oder Grün sowie ein farbiger Steg in den Luftausströmern.
Alles im Griff: Lenkrad mit 12-Uhr-Markierung und RS Mode-Taste
Audi RS3 Test RS Mode
Serienmäßig ist der RS3 mit einem abgeflachten RS Sport Multifunktions-Lederlenkrad im Drei‑Speichen-Design ausgestattet. Integriert sind hochwertige Schaltpaddels aus Zinkdruckguss. Wer sich für das Designpaket entscheidet, erhält neben dem RS-Badge eine 12‑Uhr-Markierung für eine schnellere Information zur Lenkradstellung bei dynamischen Fahrten. Alternativ gibt es ein rundes RS-Lenkrad mit Hands-on-Detection, also kapazitiver Grifferkennung, für assistierte Lenkfunktionen. Beiden gemein ist die neue RS Mode-Taste auf der rechten Lenkradspeiche. Damit lassen sich die Audi drive select Modi RS Performance, RS Individual oder der zuletzt genutzte Modus anwählen. In beiden RS-Modi wirkt die Darstellung der Instrumente und des Head‑up Displays mit einer Schaltblitz-Anzeige nochmals sportlicher. Ein RS-Designpaket zu nehmen finden wir als absolute Pflicht, denn damit wird der Innenraum zum absoluten Hingucker.
Unser Fazit
Audi RS3 Limousine 2022 Test Review Drive Fahrtbericht
Der RS3 ist ein absoluter Super-Alltags-Held wie wir finden. Er hat uns innerhalb von 3 Tagen durch halb Deutschland und in die verschneiten Berge nach Österreich gebracht. Wir haben selbst eine Schneefräse damit auf einem Bergpass überholen können und sind durch ca. 15cm hohen Schnee den Berg hochgefahren. Er ist unfassbar schnell auf nicht mehr der STVO entsprechenden Geschwindigkeiten und lässt sich dabei super einfach und präzise steuern. Er bietet ausreichend Platz für nahezu alle normalen vorhaben und definitiv auch für Kinder auf der hinteren Sitzbank. Er ist vollkommen praktisch, stylisch, schnell, sparsam - wenn man will, und ein rundum perfekter Begleiter um den Alltag sportlich zu meistern. Auch auf Bergstraßen und Landstraßen fühlt er sich im entsprechendem Modus pudelwohl und macht extrem viel Spaß. Wer auch immer der oder die glückliche GewinnerIn wird, kann sich sehr glücklich schätzen 2 Jahre lang kostenfrei dieses Auto sein/ihr Eigen nennen zu dürfen.Weitere Informationen zum Gewinnspiel findest du unter dem Menüpunkt "Gewinnspiele"